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Artificial Vision – Bildverarbeitung jenseits der Fabrikhalle

14. Januar 2021 | Lesezeit: 2 min

Bildverarbeitungssysteme sind seit Jahrzehnten ein wichtiger Bestandteil industrieller Automatisierungsprozesse. Sie inspizieren Produktionsabläufe, um sicherzustellen, dass vorgegebene Spezifikationen eingehalten werden. Bildverarbeitungssysteme steuern automatisierte Fertigungsprozesse, prüfen die Qualität der erzeugten Produkte und verbessern sogar die Produktionsqualität und -effizienz, indem sie Abläufe kontinuierlich überwachen und Schwachstellen identifizieren.

Die so gefertigten bzw. verarbeiteten Produkte können abschließend automatisch sortiert und klassifiziert werden. Industrielle Bildverarbeitung findet dabei Einsatz in den unterschiedlichsten Anwendungen, nicht nur bei der Herstellung von Produkten, sondern auch in Bereichen wie Anbau bzw. der Ernte von Agrarerzeugnissen.

Beispiele für
MACHINE VISION

Spalt- und Bündigkeitsmessung in der Automobilindustrie

Roboterführung bei Montagevorgängen in der Fabrikautomation

OCR und 2D-Code-Lesen in Druck und Verpackung

Ergebnisvisualisierung in Test- und Messverfahren

Füllstandsmessungen bei pharmazeutischen Produkten

Siegelnahtprüfung bei Lebensmitteln und Getränken

Anwesenheitsprüfung von Elektronikbauteilen

Ernte und Verpackung von Agrarprodukten

Neben Weiterentwicklungen im industriellen Bereich verzeichnen wir einen verstärkten Einsatz von Computer Vision jenseits des produzierenden Gewerbes.

Systeme und Technologien, die ursprünglich für den industriellen Sektor entwickelt wurden, finden zunehmend Anwendung, zum Beispiel für diagnostische Bildgebung, Bildanalyse, Überwachung, Datenerhebung und Aufzeichnung, in intelligenten Verkehrssystemen, für Track-and-Trace-Anwendungen, in der Sportanalyse, für 3D-Motion-Tracking in der Filmtechnik und im Bereich der medizinischen Analyse.

Einer der Hauptgründe für das gestiegene Interesse und den vermehrten Einsatz von Machine Vision in Alltagsanwendungen liegt sicherlich an der rasanten Entwicklung dieser Technologien.

Leistungsfähigkeit und Effizienz sind extrem gestiegen, während die Preise in den letzten Jahren kontinuierlich gesunken sind, was den Zugang erleichtert. Dies ermöglicht uns, neue Märkte zu erschließen und das Wachstumspotenzial noch besser auszuschöpfen.

 
Der Begriff „Artificial Vision“ ist für uns der Überbegriff für alle Anwendungen, die über den Fertigungsbereich hinausgehen und nichts mit der Herstellung oder Verarbeitung von Produkten oder Gütern zu tun haben. Die Anwendungsbereiche sind vielfältig und umfassen den Einsatz von Bildverarbeitung in Bereichen wie Sport und Unterhaltung, aber auch in der Verkehrstechnik, für Smart Cities oder für Aufgaben im Bereich Transport und Logistik.

Auch Anwendungen im Umfeld Ernährung und Landwirtschaft sowie in der medizinischen Diagnostik fallen unter diese Definition. In diesen Wachstumsmärkten sehen wir Bildverarbeitung als besonders vielversprechende Technologie an, mit der sich künftig noch völlig neue Aufgabenstellungen lösen lassen.
Mark Williamson, Director of Corporate Marketing, STEMMER IMAGING

Beispiele für
ARTIFICIAL VISION

Torlinientechnik und Highspeed-Bildverarbeitung in Sport und Unterhaltung

Trackingsysteme in der Filmtechnik und bei Videospielen

Automatische Unkrauterkennung und Ertragskartierung in der Landwirtschaft

Radarkameras in der Verkehrsüberwachung

Automatisierte Fahrzeuge in Transport und Logistik

Diagnostische Bildgebung in Medizin und Life Sciences