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LED-Beleuchtungen

Die Leuchtdiode, besser bekannt als LED (engl.: Light Emitting Diode) basiert auf Halbleiter-Technologie.

In einer LED wird ein Element aus Halbleitermaterial benutzt, um einen sog. P/N-Übergang zu erzeugen. Während des Stromflusses wird Licht durch die Zerstrahlung eines Elektron/Loch-Paares erzeugt. Das Material des P/N-Übergangs bestimmt die Energie (Wellenlänge) der ausgestrahlten Photonen und somit die Farbe. LEDs erzeugen Licht mit einem schmalen Wellenlängenband, das man als einzelne reine Farbe wahrnimmt und daher monochromatisch nennt.

Weißes LED-Licht wird wie bei Leuchtstoffröhren durch Beschichtung mit phosphoreszierendem Material erzeugt. Das ursprünglich monochromatische Licht einer blauen LED wird dadurch in ein breiteres Spektrum umgewandelt und es entsteht weißes Licht. Dieses Verfahren führt jedoch zu einem relativ hohen Blauanteil, weshalb LED-Beleuchtungen vom menschlichen Auge als etwas blaustichig und kalt empfunden werden.

Das nachfolgende Diagramm zeigt das Spektrum einer weißen Standard-LED, das auf Grund der Form auch als »toter Pinguin« bezeichnet wird.