KAMERAS

Von Flächen- und Zeilenkameras bis zu

komplexen Speziallösungen

VRmagic D3

Intelligente Kamera im kompakten Gehäuse

Die D3-Serie von VRmagic ist eine frei programmierbare Kameraplattform basierend auf Ubuntu Linux. Sie ist eine ideale Lösung für OEM-Anwendungen, die Embedded-Bildverarbeitungssysteme erfordern. Die Architektur macht einen zusätzlichen Host-Rechner überflüssig und optimiert so die Systemkosten.

Die Dual Core D3 besteht aus einem ARM-Prozessor, der für die Umsetzung von Bildverarbeitungsaufgaben zur Verfügung steht, und einem DSP-Koprozessor für spezielle Bildverarbeitungsaufgaben. Sowohl ARM als auch DSP sind mit einer Floating Point Unit (FPU) ausgestattet, die eine breite Auswahl an Bildverarbeitungssoftware wie Common Vision Blox Embedded, OpenCV oder kundenspezifische Applikationen unterstützt. OEM-Hersteller haben so die Möglichkeit, eine anwendungsspezifische Produktlösung zu entwickeln. Es ist kein Cross-Compiler erforderlich, um Anwendungen vom PC auf die Kamera zu übertragen.



Gründe für VRmagic D3

Umfangreiche Programmierbarkeit

Sowohl der ARM- wie der DSP-Prozessor sind mit Floating-Point-Unit (FPU) ausgestattet, die Voraussetzung ist, um eine breite Auswahl an Embedded-Bildverarbeitungspaketen zu unterstützen. Darunter fallen Common Vision Blox Embedded, OpenCV, GStreamer, VM_LIB und viele mehr. Das VRmagic Software Development Kit enthält viele Demo-Applikationen, die einen sofortigen Einstieg in die Anwendungsentwicklung ermöglichen, indem sie auf den mitgelieferten Demos aufbauen.

Umfassendes Installationspaket

Das Paket beinhaltet ein Software Development Kit (SDK), ein Programmierinterface (API) für den Zugriff auf die D3 und VRmagic CamLab als grafische Benutzeroberfläche zur Kamerakonfiguration. Das SDK beinhaltet enthält auch Codecs zur Konvertierung der Bilddaten in verschiedene Zielformate (RGB32, YUV oder GRAY), die VRmagic VM_LIB Machine Vision Library und das VRmagic GStreamer Plugin (Codec, Filter).

Flexible Platinenkonfigurationen

Die D3 ist in einer Reihe von Platinenkonfigurationen erhältlich, die eine perfekte Anpassung an die jeweilige Anwendung ermöglichen. Als Multisensorkamera werden bis zu vier Sensorplatinen über flexible Flachband (flex-foil) mit der Kamerabasiseinheit verbunden. Dies ermöglicht pixel-synchrone Bilder aus verschiedenen Positionen und 3D-Anwendungen. In einer Konfiguration mit abgesetztem Sensor wird das Board über ein flexibles Flachbandkabel mit der Kamerabasiseinheit verbunden, wodurch die Kamera perfekt für enge oder abgewinkelte Einbauräume geeignet ist. Bei der robusten und kostengünstigen Einzelsensor-Konfiguration wird die Sensorplatine direkt auf die Basiseinheit montiert.

Breite Auswahl an Schnittstellen

Die D3-Plattform unterstützt eine Vielzahl von Schnittstellen wie Gigabit Ethernet, 44 GPIOs, SATA, USB, HDMI, RS232, RS485, I2C, SD-Kartenleser, SPI-Bus, CAN-Bus, I2C-Bus, S-Video und Audio. Zusätzlich zur Auswahl von Standard-Schnittstellenkarten mit spezifischen Schnittstellen-Sets kann der Anwender seine eigene, kundenspezifische Schnittstellenkarte entwerfen.


Produkteigenschaften

  • Sensor: verschiedene Sensoren von Sony, CMOSIS oder Aptina, Monochrom oder Farbe
  • Auflösung: von 0,3 MP (VGA) bis 4 MP
  • Speicher: 2 GB DDR3-800 RAM mit 32 Flash-Speichern
  • Verarbeitung: 1 GHz ARM Cortex A8 Core mit FPU für das Betriebssystem Linux und die Bildverarbeitungssoftware, 700 MHz C674X DSP mit FPU als Co-Prozessor
  • Eigenschaften: Hardware-/Software-Trigger, Zeitstempel und Bildzähler
  • Schnittstelle: Gigabit Ethernet, Power over Ethernet (PoE) u.a.
  • Software: Common Vision Blox Embedded, VRmagic SDK u.a.
  • Gehäuse: robustes Aluminiumgehäuse

Datei Themen Größe
VRmagic D3
Datenblätter
467,0 KB