3D-Kamera für die Bildverarbeitung finden

Mit 3D-Kameras erschließen Sie eine zusätzliche Dimension der Bildverarbeitung: Neben Länge und Breite erfassen Sie auch Höhe und Volumen – die Basis für präzise Maßkontrollen, Oberflächenprüfungen oder die zuverlässige Führung von Robotern.
 
Als herstellerunabhängiger Anbieter bietet STEMMER IMAGING eines der breitesten Portfolios an 3D-Kamera-Lösungen. Von kompakten Stereo-Systemen bis hin zu hochpräzisen Laser-Triangulationssensoren finden Sie bei uns die passende Technologie für nahezu jede Anwendung.

Unsere 3D-Kamera-Modelle im Überblick

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Kein Problem – unsere Spezialisten unterstützen Sie gerne dabei, die richtige Lösung für Ihre Anwendung auszuwählen. Beschreiben Sie uns einfach kurz Ihre Anforderungen, und wir zeigen Ihnen passende Optionen auf – herstellerunabhängig, praxisnah und effizient.
 

LMI Gocator

3D Smart Sensor for Profile Measurement

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Unsere Experten helfen Ihnen, die richtige 3D-Kamera für Ihre Anwendung zu finden – von der Auswahl des passenden Messprinzips über die Abstimmung von Auflösung und Genauigkeit bis hin zu Schnittstellen und Integration. Nutzen Sie unser Kontaktformular oder sprechen Sie direkt mit uns – wir begleiten Sie auf dem Weg zur optimalen Lösung.

Mehr als eine 3D-Kamera – Ihr Projekt – unser Service

Bei STEMMER IMAGING erhalten Sie nicht nur einzelne Komponenten, sondern eine Lösung, die exakt auf Ihr Projekt zugeschnitten ist. Wir begleiten Sie von der Auswahl der richtigen 3D-Kamera über die Zusammenstellung von Optik, Beleuchtung und Rechner bis hin zu Installation, Kalibrierung und laufender Optimierung.
 
So profitieren Sie von einem Partner, der Sie ganzheitlich unterstützt – herstellerunabhängig, erfahren und immer mit Blick auf Ihre spezifischen Anforderungen.

Ratgeber: Die richtige Kamera wählen

Die Anforderungen an eine 3D-Kamera sind so vielfältig wie die Anwendungen. Im Folgenden finden Sie die wichtigsten Auswahlkriterien, die Ihnen helfen, im Produktfilter die passenden Einstellungen vorzunehmen und schneller zur geeigneten Kamera zu gelangen.

Das passende Messprinzip wählen

Der erste Schritt bei der Auswahl ist das richtige Messprinzip. 3D-Kameras arbeiten mit unterschiedlichen Technologien, die jeweils bestimmte Stärken haben.
 
  •  Laser-Triangulation liefert sehr präzise Höhenprofile und eignet sich hervorragend für Messungen im Nah- und Mittelbereich, etwa bei Inline-Inspektionen. Stark glänzende oder transparente Oberflächen können die Messung erschweren.
     
  • Stereo-Vision nutzt zwei Kameras nach dem Prinzip des menschlichen Sehens. Passive Stereo-Verfahren sind robust gegenüber Fremdlicht und eignen sich auch für Außenbereiche, während aktive Systeme mit zusätzlicher Musterprojektion auf texturarmen Flächen bessere Ergebnisse liefern..
     
  • Strukturiertes Licht bietet höchste Detailgenauigkeit, funktioniert aber am besten unter kontrollierten Lichtbedingungen und bei eher statischen Szenen.
     
  • Time-of-flight (ToF) misst Entfernungen über die Lichtlaufzeit. Diese Kameras erfassen ganze Szenen sehr schnell und eignen sich besonders bei großen Messbereichen oder hohen Taktzahlen, etwa in der Logistik oder Robotik.

Sichtfeld und Messvolumen

Das Field of View (FoV) bestimmt, welchen Bereich eine 3D-Kamera erfassen kann. Ein größeres Sichtfeld erlaubt es, ganze Bauteile oder größere Szenen in einem Schritt zu erfassen. Gleichzeitig nimmt dabei die Detailauflösung ab, weil dieselbe Sensorfläche auf eine größere Szene verteilt wird. Wer feinste Details prüfen möchte, wählt daher besser ein kleineres FoV, während für große Objekte oder Förderanwendungen ein größeres Messvolumen entscheidend ist.

Auflösung und Genauigkeit

Die Auflösung einer 3D-Kamera lässt sich in zwei Hauptkategorien unterteilen:
 
  • X-Resolution beschreibt die laterale Auflösung über die Breite des Sichtfelds. Je kleiner die X-Auflösung in Millimetern pro Pixel, desto feinere Details lassen sich erfassen.
     
  • Z-Resolution gibt die Genauigkeit in der Tiefe an, also wie präzise Höhenunterschiede erfasst werden können. Sie hängt auch von Faktoren wie Arbeitsabstand, Signalqualität und Optik ab.
 
Bei Linien- oder Profilscannern (z. B. Laser-Triangulation) entsteht die zweite laterale Richtung (Y) durch Bewegung: Je höher die Profilrate oder je langsamer das Objekt bewegt wird, desto dichter ist die Abtastung.

Arbeitsabstand und Einbau

 
Der Arbeitsabstand gibt an, in welchem Abstand zwischen Kamera und Objekt zuverlässige Messungen möglich sind. Zu berücksichtigen sind außerdem Baugröße, Gewicht und Schutzart des Systems – gerade dann, wenn die Kamera in beengten Anlagen oder an einem Roboterarm montiert wird. Ein robuster mechanischer Aufbau und eine geeignete Befestigung sorgen dafür, dass die Messung auch bei Vibrationen und Temperaturschwankungen stabil bleibt.

Material und Oberfläche

 
Die Beschaffenheit der Oberfläche spielt eine große Rolle für die Messergebnisse. Hochglänzende oder transparente Objekte stellen für laser- oder strukturlichtbasierte Verfahren oft eine Herausforderung dar, weil das Licht reflektiert oder gebrochen wird. Dunkle, stark absorbierende Oberflächen liefern dagegen schwächere Signale. In solchen Fällen helfen spezielle Maßnahmen wie Blaulaser, Polarisationsfilter oder HDR-Belichtungen. Für Anwendungen im Freien oder bei stark wechselndem Umgebungslicht sind Verfahren wie Stereo-Vision oder ToF meist robuster.

Geschwindigkeit und Scanrate

 
Die Scan-Rate zeigt an, wie schnell eine 3D-Kamera Daten erfasst. Dabei unterscheidet man zwei Fälle:
 
  • Bei Snapshot-Verfahren wie ToF oder strukturiertem Licht ist es die Frame-Rate in Bildern pro Sekunde.
  • Bei profilbasierten Verfahren wie der Laser-Triangulation ist es die Profilrate in Hertz oder Kilohertz. In Verbindung mit der Bewegungsgeschwindigkeit ergibt sich daraus die Abtastung in der Y-Richtung.
Eine hohe Scanrate ist entscheidend, wenn Objekte schnell durch die Anlage bewegt werden oder ein Roboter in Echtzeit reagieren muss. Gleichzeitig steigen mit höheren Raten auch die Anforderungen an Schnittstellen und Rechnerleistung.

Software-Stack und Kompatibilität

 
Neben der Hardware zählt, wie gut sich eine Kamera in bestehende Softwareumgebungen einfügt. Standards wie GigE Vision stellen sicher, dass Geräte unterschiedlicher Hersteller über dieselbe Schnittstelle angesprochen werden können. Ein stabiles SDK mit Beispielcode und Treibern für verschiedene Betriebssysteme erleichtert die Integration erheblich. Wichtig ist auch, dass die Kamera die gängigen 3D-Datenformate unterstützt, sodass Punktwolken ohne Zusatzaufwand weiterverarbeitet werden können.
 

Sicherheitsaspekte (Laserklasse)

 
3D-Kameras mit Laser- oder LED-Lichtquellen unterliegen sicherheitstechnischen Normen.
 
  • Die Laser-Klasse beschreibt, ob ein System augensicher ist. Geräte mit Klasse 1 sind für den Anwender unbedenklich und lassen sich ohne zusätzliche Schutzmaßnahmen betreiben. Höhere Klassen erfordern Schutzbrillen oder Einhausungen.
  • Bei LED-basierten Systemen wird zusätzlich die LED-Risko-Gruppe angegeben. Sie gibt an, ob eine LED-Quelle potenziell eine Gefährdung darstellen kann, etwa durch sehr intensive Lichtquellen im Nahbereich.
Diese Angaben helfen, frühzeitig zu beurteilen, ob zusätzliche Schutzmaßnahmen in der Anlage eingeplant werden müssen.

Die größte Bandbreite an 3D-Kameras

 
Schnittstellen: GigE Vision, USB3 Vision
Messprinzipien: Laser triangulation, digital fringe projection, stereo vision, time-of-flight, line confocal imaging, structured light, LiDAR

Häufige Fragen zu 3D-Kameras

Was ist eine 3D Kamera?

 

Eine 3D-Kamera erfasst nicht nur Länge und Breite eines Objekts, sondern auch dessen Höhe und Volumen. Dadurch entstehen Tiefeninformationen, die über ein klassisches 2D-Bild hinausgehen. Das ermöglicht präzise Maßkontrollen, die Prüfung von Oberflächen oder die zuverlässige Führung von Robotern.


Technisch geschieht das je nach Messprinzip unterschiedlich: Bei Laser-Triangulation wird die Höhe aus dem Versatz eines projizierten Laserstreifens berechnet, bei Stereo-Vision aus dem Vergleich zweier leicht versetzter Kamerabilder, bei Strukturlicht aus der Verzerrung projizierter Muster und bei Time-of-Flight über die Laufzeit von Lichtimpulsen.


Im Ergebnis liefern 3D-Kameras metrische Daten wie Punktwolken oder Höhenbilder. Diese lassen sich in der industriellen Bildverarbeitung direkt für Prüf-, Mess- oder Automatisierungsaufgaben nutzen.

 

Wann kommen 3D-Kameras zum Einsatz?

 
3D-Kameras werden überall dort eingesetzt, wo die reine 2D-Bildinformation nicht ausreicht und zusätzlich präzise Tiefendaten benötigt werden. Typische Anwendungsfelder für die bei STEMMER IMAGING erhältlichen Systeme sind:
 
  • Qualitätskontrolle und Messtechnik
  • Robotik und Automation
  • Logistik und Materialfluss
  • Spezielle Branchenlösungen: Lebensmittel- und Pharmaproduktion (Füllstand, Formkontrolle), Holz- und Metallindustrie (Profil- und Oberflächenprüfung), Medizintechnik (z. B. Patientenpositionierung).
 
Das breite Portfolio von STEMMER IMAGING umfasst dazu unterschiedliche Technologien – von kompakten Stereo-Systemen über hochpräzise Laser-Triangulationsscanner bis hin zu schnellen Time-of-Flight-Kameras. So findet sich für nahezu jede Anwendung die passende Lösung.

Wie funktioniert eine 3D-Kamera?

Eine 3D-Kamera kombiniert optische Sensorik mit speziellen Verfahren zur Tiefenmessung. Im Unterschied zu einer herkömmlichen 2D-Kamera wird nicht nur die Intensität des Lichts erfasst, sondern auch die Entfernung jedes einzelnen Bildpunkts zum Sensor.
 
Hierbei kommen verschiedene Messprinzipien zum Einsatz:
 
  • Laser-Triangulation: Ein Laserstreifen wird auf das Objekt projiziert. Eine seitlich versetzte Kamera misst den Versatz des Streifens und berechnet daraus die Höhe.
  • Stereo-Vision: Zwei Kameras beobachten das Objekt aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Aus den Verschiebungen im Bild (Disparitäten) lässt sich die Tiefe bestimmen.
  • Strukturiertes Licht: Ein Projektor wirft ein Muster aus Streifen oder Punkten auf die Oberfläche. Dessen Verzerrung gibt Aufschluss über die 3D-Form.
  • Time-of-flight (ToF): Das System misst die Laufzeit von ausgesandtem Licht, bis es vom Objekt reflektiert wird, und berechnet so die Entfernung.
Am Ende entstehen metrische Daten wie Punktwolken oder Höhenbilder, die die Geometrie eines Objekts in allen drei Dimensionen darstellen. Diese Informationen sind die Grundlage für präzise Messungen, Qualitätsprüfungen oder die Positionierung von Robotern.

Welche Messprinzipien nutzen die bei Stemmer erhältlichen Kameras?

Bei STEMMER IMAGING finden Sie 3D-Kameras mit allen gängigen Messprinzipien. Jedes Verfahren hat spezifische Stärken und eignet sich für unterschiedliche Anwendungen:
 
  • Laser-Triangulation Liefert sehr präzise Höhenprofile und ist ideal für Inline-Inspektionen im Nah- und Mittelbereich. Diese Technologie ist weit verbreitet in der Qualitätskontrolle und bei Profil- oder Konturmessungen.
  • Stereo-Vision (passiv/aktiv) Nutzt zwei Kameras, die ein Objekt aus leicht versetzten Blickwinkeln aufnehmen. Passive Systeme sind robust gegenüber Fremdlicht und eignen sich auch für Außenbereiche, aktive Stereo-Systeme arbeiten zusätzlich mit projizierten Mustern und erfassen dadurch auch strukturlose Oberflächen zuverlässig.
  • Strukturiertes Licht Projiziert ein Muster auf die Oberfläche des Objekts und berechnet aus der Verzerrung die 3D-Geometrie. Dieses Verfahren bietet höchste Detailtreue und ist besonders in Messräumen und bei Präzisionsaufgaben gefragt.
  • Time-of-flight (ToF) Misst die Laufzeit von Lichtimpulsen. ToF-Kameras liefern schnelle, vollflächige Tiefenbilder und eignen sich für Anwendungen mit großem Messvolumen und hohen Geschwindigkeiten – etwa in Logistik und Robotik.
 
Damit deckt STEMMER IMAGING die komplette Bandbreite moderner 3D-Technologien ab – von kompakten Stereo-Systemen über hochpräzise Laser-Scanner bis hin zu schnellen ToF-Sensoren.

Bietet STEMMER IMAGING Unterstützung bei Konfiguration und Montage?

Ja. STEMMER IMAGING begleitet Kunden bei der Auswahl und Konfiguration ihrer 3D-Kameras umfassend – von der richtigen Technologie über die Abstimmung von Optik, Beleuchtung und Rechner bis hin zur Kalibrierung. Auch die Montage kompletter Baugruppen kann bei STEMMER erfolgen, bevor die fertigen Systeme ausgeliefert werden.

Liefert STEMMER IMAGING komplette 3D-Bildverarbeitungssysteme?

Ja. STEMMER IMAGING liefert nicht nur einzelne Kameras, sondern komplette Lösungen. Dazu zählen neben der passenden 3D-Kamera auch Optik, Beleuchtung, Rechnerhardware, Software und Zubehör – bis hin zu Montage, Kalibrierung und laufender Optimierung. Damit erhalten Kunden ein abgestimmtes Gesamtsystem aus einer Hand, das exakt auf ihre Anwendung zugeschnitten ist.